Neuseeland, Südinsel

Banks Peninsula Neuseeland – ein Abstecher in die Okains Bay

Renate Kraft

Renate Kraft

Neuseeland ist coronafrei. Das ist doch mal ein Anlass, um mit dem Bloggen über mein Lieblingsthema Neuseeland wieder zu beginnen. Ich möchte Euch von meinem Abstecher in die Okains Bay auf der Banks Peninsula Neuseeland erzählen.

auf der Summit Road

Klar, die Grenzen sind zu und werden auch nicht so bald aufgehen. Aber es wird langsam besser. Ich jedenfalls bin optimistisch und kann wieder an Neuseeland denken, ohne gleich traurig zu werden. Irgendwann kann ich wieder hinfliegen, und diese Aussicht genügt mir im Moment. Aktuell bin ich in Deutschland unterwegs, aber das wird ja nicht für immer sein. Ich fange wieder an zu träumen.

Banks Peninsula Neuseeland

Zur Banks Peninsula Neuseeland

Zu Beginn meiner Reise in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 war ich in der Nähe von Christchurch in New Brighton Beach und bin ein paar Mal auf die wunderschöne Banks Peninsula gefahren. Einer dieser Ausflüge hat mich in die etwas abgelegene Okains Bay geführt. Sie liegt abseits der Haupttouristenroute. Die meisten Leute fahren in das Städtchen Akaroa. Da war ich auch und werde bei Gelegenheit davon erzählen. Aber mindestens ebenso gut hat mir der Ausflug in die Okains Bay gefallen.

Summit Road

Hinunter in die Okains Bay

Ungefähr 90 Minuten dauert die kurze Fahrt von Christchurch in die Okains Bay. Bei meinem Ausflug war das Wetter ausgesprochen trüb, aber auch das hatte einen ganz eigenen Reiz. Ich nahm auf der Banks Peninsula nicht die direkt nach Akaroa führende Straße, sondern die eine ganze Portion höher gelegene Summit Road. Wegen Nebel fielen die ganz großen Ausblicke dabei förmlich ins Wasser, aber auch so war es eine wunderschöne Fahrt.

Okains Bay Weg zum Strand

Von der Summit Road zweigen die Sträßchen zu einigen kleinen Buchten im Norden der Banks Peninsula ab. Ich entschied mich für die Okains Bay, weil es hier neben Strand und Meer auch das tolle Okains Bay Maori and Colonial Museum gibt, das ich mir unbedingt anschauen wollte.

Idyllischer Strand

Strand in Okains Bay

Doch zunächst zog es mich wie immer zum Strand. An der Bucht gibt es außer ein paar Häusern auch einen wirklich schön gelegenen Campingplatz. Er liegt ruhig und idyllisch an dem bei gutem Wetter zum Baden wirklich sehr geeigneten Strand. Hätte ich mein Zelt nicht in New Brighton aufgeschlagen, wäre ich gern geblieben. Aber auch so hat mir der Spaziergang an der Bucht viel Spaß gemacht. Ich mag diese Orte abseits der Hauptrouten eben ganz besonders gern.

Okains Bay Blume

Eintauchen in die Geschichte

Nachdem ich die schöne Bucht ausführlich genossen hatte, ging ich in das tolle Okains Bay Maori and Colonial Museum. Das Besondere hier ist, dass sich das Museum gleichermaßen mit der Geschichte der weißen Siedler und mit der Maori-Kultur beschäftigt. Ich finde es ein bisschen schade, dass das in den meisten Museen und Parks des Landes getrennt oder zumindest in komplett unterschiedlichen Abteilungen präsentiert wird. Dabei gehört es doch eigentlich zusammen zur Geschichte Neuseelands.

Für 10 Dollar Eintritt kannst Du hier in die Vergangenheit des Landes eintauchen. Die Besucherströme halten sich wirklich in Grenzen. Ich war fast alleine, was natürlich zum Teil am schlechten Wetter an diesem Tag lag. Zur Hälfte ist das Museum ein Freilichtmuseum und zur Hälfte hältst Du Dich in Räumen auf. Es gibt zum Beispiel eine alte Sattlerei oder eine alte Schmiede, aber auch eine Reihe schöner alter Wakas, die Kanus der Maori. Ich fand es toll, dass hier das Fotografieren erlaubt war. An anderen Orten ist es ja meist verboten, die Ausstellungen zur Maori-Kultur zu fotografieren, was ich natürlich gerne respektiere.

Ein Ausflug in die Okains Bay kann ich nur empfehlen. Wer etwas weniger Zeit hat als ich, kann es durchaus auch mit einem Besuch in Akaroa verbinden, denn der französisch geprägte Touristenort ist nur rund 15 Kilometer entfernt, wenn auch auf einer gebirgigen und kurvenreichen Strecke, auf der man etwas länger braucht als normalerweise. Wie immer gilt: New Zealand roads are different!

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