Auszeit 2019, Nordinsel

An der Kauri Coast

Renate Kraft

Renate Kraft

Wairoa River

Beinahe wäre ich bei einem Ausflug an der Westküste gelandet, aber nur beinahe, denn der faszinierende Wairoa River hat mich kurz vor dem Strand aufgehalten, und ich beschloss kurzfristig, lieber ein Stück an ihm entlang zu fahren. Flüsse, die diesen Namen verdienen, sind hier in Neuseeland selten, denn jedenfalls zur Sommerzeit sind es oft nur Rinnsale. Nicht so der mächtige Wairoa, auf dem früher die riesigen Kauri-Stämme von Dargaville in den Kaipara Harbour transportiert wurden. Viel Wasser war also extrem wichtig. Der Fluss weckte mein Interesse für die Kauri-Bäume, und so fuhr ich nach Matahoke, um mir dort das wirklich sehr tolle Kauri-Museum anzuschauen. Dabei lernte ich eine Menge über die Geschichte der Verarbeitung von Kauri-Holz und vor allem von Kauri-Gum, dem Harz des Baums. Man könnte auch Bernstein sagen – allerdings sind es gigantische Klumpen, die früher in mühsamer Kleinarbeit für die Industrie gewonnen und verarbeitet wurden. Heute macht man nur noch Kunst und Schmuck daraus. Fragt Ihr Euch, warum ich Euch keine Kauri-Bäume zeige? Nun, ich war weiter im Norden in einem kleinen Kauriwald. Der war voller Chinesen, und ich finde große Bäume irgendwie sowieso nicht fotogen. Habe keine Ahnung, wie ich sie fotografieren soll. Na ja, ein paar Fotos habe ich gemacht. Und vielleicht fahre ich noch mal in einen Kauriwald. Mein Interesse ist gewachsen…

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