Neuseeland, Südinsel

Kleine Geheimtipps Neuseeland – zwischen Riverton und Te Anau

Renate Kraft

Renate Kraft

Ich habe das Glück, mich im Schneckentempo durchs Land bewegen zu können. Deswegen habe ich genug Zeit, mir immer ein paar schöne Ecken am Wegesrand anzuschauen und kleine Geheimtipps in Neuseeland zu entdecken. Am Beispiel der Strecke von Riverton nach Te Anau, dem Tor zum Fjordland, möchte ich Dir mal zeigen, was sich da so findet. Denn eigentlich sind diese Fleckchen das, was dieses wundervolle Land ausmacht. Orte, über die kaum jemand spricht. Orte, die man hier einfach so entdeckt. Das ist das, was mir eigentlich am meisten Spaß macht.

Ein Bad in der Colac Bay

Colac Bay
Colac Bay

Die Strecke ist nicht besonders weit. Wenn Du Gas gibst, bist Du in weniger als zwei Stunden am Ziel. Aber ich habe kein Gas gegeben. Von Riverton aus fährst Du auf dem State Highway 99 zunächst noch ein ganzes Stück an der Küste entlang. Schon nach wenigen Kilometern kannst Du in die Colac Bay abbiegen. Hier findest Du einen sehr schönen Strand und kannst bei schönem Wetter herrlich baden.

Genuss pur – Monkey Island

Zurück auf der Hauptstraße lässt das nächste Highlight nicht lange auf sich warten. Du solltest auf jeden Fall Richtung Monkey Island abbiegen. Dann kommst Du schon wieder zu einem fast noch schöneren Strand. Hier ist Freedom Camping erlaubt und wird auch gerne gemacht. Vor dem Strand liegt eine winzige Insel, die Du bei Ebbe zu Fuß erreichen kannst. Hätte ich noch mehr Zeit, dann wäre ich gerne geblieben.

Keine Gems am Gemstone Beach

Kaum wieder auf dem Highway, kommt die Abzweigung zum Gemstone Beach. Hierher verschlägt es den einen oder anderen, der nach den namensgebenden Gemstones sucht. Lass es – Du findest bestenfalls ein Stückchen Quarz. Rubine oder Smaragde sind nicht zu erwarten.:-) Aber eine kräftige Brandung. Ich habe mir hier ein Stündchen Zeit genommen, um in Ruhe die tollen Wellen zu fotografieren.

Weiter Blick vom Mac Cracken Lookout

Ein Stück weiter schaust Du plötzlich über die riesige Te Waewae Bay. Mach unbedingt einen Stopp beim Mac Cracken Lookout. Den Blick über die tolle Bucht sollte man nicht nur vom Steuer aus genießen. Mit Glück soll man hier gelegentlich Hectordelphine von der Straße aus sehen können. Ich hab keine gesehen, aber der Ausblick ist auch so einfach grandios. Zumal es kurz danach erst mal heißt, Abschied von der Küste zu nehmen. Richtung Tuatapere geht es in nördlicher Richtung weiter.

Suspension Bridge Clifden

Bald kommst Du nach Clifden. Hier findest Du an einer wunderschönen alten Brücke über einen Fluss wieder so einen schönen Freedom Camping Platz. Guter Ort für ein kleines Päuschen und einen Plausch mit dem einen oder anderen Camper. Ich habe mit einem „Drohnenpiloten“ gequatscht, der sich hier endlich mal austoben und über dem Fluss herumfliegen konnte. Wie bei uns sind Drohnen in Neuseeland sehr oft verboten. Hier nicht.

Geheimtipps Neuseeland – einsamer Lake Monowai

In Clifden endet der State Highway, aber die Landstraße, die weiterführt Richtung Te Anau, ist sehr gut und ohne weiteres auch für Camper gut befahrbar. Von hier kannst Du zum Beispiel zum Lake Hauroko abbiegen, dem tiefsten See Neuseelands. Aber dazwischen liegen über 20 Kilometer Gravel Road, was mich davon abgehalten hat, weil es eben doch sehr viel Zeit kostet. Zumal nur wenig später die Abzweigung zum Lake Monowai kommt. Acht Kilometer Gravel-Piste kann man mal eben machen.:-) Der See liegt wunderschön einsam und ruhig mitten in der Landschaft. Ein Abstecher zum Genießen.

Am Lake Manapouri

Bei der Weiterfahrt kommst Du dann so langsam wieder zurück in die Zivilisation. Die Straße ist superschön und gibt immer wieder tolle Blicke auf die Berge frei. Und dann kommt der Lake Manapouri mit langen und schon nach wenigen Schritten erreichbaren Stränden. Auf keinen Fall vorbeifahren, auch wenn Du jetzt schon fast in Te Anau und am gleichnamigen See bist. Mir hat der Lake Manapouri deutlich besser gefallen.

Lake te Anau
Lake Te Anau

Tja, und dann bist Du in Te Anau. Von hier aus geht’s zu den berühmten Milford und Doubtful Sounds. Doch das ist eine andere Geschichte…

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