Reise

MyPostcard – persönlicher Gruß vom anderen Ende der Welt

Renate Kraft

Renate Kraft

Ich bin in Neuseeland. Dem deutschen Winter entflohen. Zeit, den Lieben zu Hause eine schöne Postkarte aus dem neuseeländischen Sommer zu schicken. Sonne, Strand und Meer als Gruß zum neuen Jahr. Das wäre schön. Leider ist genau das in Neuseeland nicht immer so ganz einfach. Ich befinde mich mitten in der unfassbar schönen Natur. Ich genieße es sehr, der Hektik und Enge in Deutschland entronnen zu sein. Aber das hat natürlich auch eine Kehrseite. Wo zum Beispiel gibt’s hier Postkarten? Und wo ist die nächste Post, bei der ich Briefmarken kaufen kann? Und selbst wenn ich dieser Tage irgendwann beides gefunden habe: Bis meine Karten meine Freunde und Familie erreichen, können locker zwei Wochen ins Land gehen. Bis dahin bin ich dann längst ganz woanders und meine Grüße sind total veraltet.

Grund genug, mal was ganz Anderes auszuprobieren. Als ich gefragt wurde, ob ich MyPostcard testen möchte, habe ich sofort begeistert zugesagt. Das Angebot kam für mich wie gerufen und war die Lösung meines Postkartenproblems. Und so bequem. Aber schauen wir uns das doch mal von Anfang an gemeinsam an.

Tolle Alternative zur Schneckenpost

MyPostcard ist eine wirkliche Alternative zur guten alten Schneckenpost, die ich nicht missen möchte. Aber durch MyPostcard habe ich eben jetzt die Wahl. Es ist nicht nur einfach und schnell, sondern hat außerdem die persönliche Note, wegen der ich mich über eine Postkarte viel mehr freue als über eine SMS oder Email. In der Email-Flut ertrinken wir ja sowieso heute. Aber im Briefkasten wartet oft genug nur wieder Werbung oder, noch schlimmer, eine dicke Rechnung auf uns. Wenn dann mal was Nettes wie eine Postkarte drin liegt, dann freuen wir uns.

Einfache Handhabung

Die Handhabung von MyPostcard ist denkbar einfach. Es funktioniert per App für alle gängigen Smartphones. Man kann aber ebenso gut den Laptop oder Desktop PC verwenden. Das aus Sicht einer Fotografin wie mir Tollste dabei ist, dass ich meine eigenen Fotos als Postkarte verschicken kann. Die normalen Postkartenmotive gefallen mir meistens sowieso nicht so wirklich. Ein eigenes Bild ist nicht nur schöner, sondern auch noch mal ein ganzes Stück persönlicher.

Nachdem Du Dein Motiv oder auch mehrere Motive für Deine Karte gewählt hast, kannst Du ihr noch einen hübschen Rahmen geben, wenn Du magst. Dann gibst Du den Text ein. Es gibt verschiedene Schriftgrößen, sodass Dein Text gut auf die Karte passt. Das ist ja bei „richtigen“ Postkarten auch nicht immer so ganz selbstverständlich. Die Adresse kannst Du aus Deinem Adressbuch nehmen oder auch per Hand eingeben und schon für die nächste Postkarte speichern. Und fertig! Bezahlen kannst Du ganz normal zum Beispiel per Kreditkarte. Für eine längere Reise ist es vielleicht auch eine gute Idee, sich ein kleines Guthaben in die App zu laden. Das macht es dann noch mal ein Stückchen einfacher. Egal wo Du gerade bist – Deine Karte wird in Deutschland gedruckt und kommt nach nur zwei Tagen an. Und bezahlbar ist es auch – 2,69 Euro inklusive Druck und Porto.

Praktische Zusatzangebote

Sehr praktische Zusatzangebote runden das Portfolio von MyPostcard ab. Sogar Fotomuffel können Postkarten versenden, denn es gibt eine Menge vorgefertigter Grußkarten. Für mich besonders interessant: Du kannst eine Karte auch gleich an mehrere Empfänger senden. Das merke ich mir, wenn ich mal eine Einladungskarte versenden möchte. Es gibt auch XXL-Karten im DIN A4 Format für die ganz besonderen Fotos. Du kannst Postkartensets oder Fotoabzüge zu Dir nach Hause bestellen. Oder wie wär’s mit einer Audiokarte, mit der Du eine persönliche Message oder auch Musik versenden kannst? Nicht ganz billig, aber vielleicht mal was Anderes…

Fazit

Ich finde, MyPostcard ist eine wirklich schöne Alternative zur herkömmlichen Postkarte. Ich gehe gerade schwer auf die 60 zu und habe eine ganze Reihe Freunde, die älter sind als ich und absolut keine Digital Natives. Die erreiche ich so viel besser, aber genauso bequem wie per What’s app. Mir gefällt, wie hier digitale und analoge Welt ineinander übergehen und sich gegenseitig helfen. Davon profitieren dann auch mal die Empfänger, die nicht den ganzen Tag mit dem Smartphone vor der Nase durch die Welt laufen. Und der Absender hat es trotzdem sehr komfortabel. Das ist eine WinWin für alle Beteiligten, würde ich sagen. Und nicht nur, wenn man, wie ich gerade, in Neuseeland ist. Auch in Deutschland war es mir schon oft einfach lästig, Briefmarken zu suchen. Oder ich fand die angebotenen Postkartenmotive mal wieder total scheußlich.

MyPostcard macht „echte“ Postkarten aus meiner Sicht nicht überflüssig. So ein handschriftlicher Gruß mit einer neuseeländischen Briefmarke drauf ist schon noch mal was Anderes. Aber ich finde, es ist eine wirklich gute Alternative. Mir jedenfalls gefällt es gut und ich werde es während meiner drei Monate hier sicher noch öfters nutzen. 

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